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Bernd Peter aus Wien – der selbsternannte Plagiats-Dramatiker

Ein Herr Bernd Peter aus Wien betreibt im Internet das Portal www.maklercheck.at, das aussieht „wie Hund“. Mit solcher einer stümperhaften Arbeit würden unsere Auszubildenden schon durch die Zwischenprüfung fallen. Und dann betreibt er noch ein weiteres Portal, dass sich vorgeblich mit Versicherungen beschäftigt, dessen wesentliche Inhalte aber ein „Drama“ und eine weitere langatmige Abhandlung sind, die mit unserer Firma zu tun haben. Und so verkündet der Herr Magister Bernd Peter, wer Probleme mit „dieser Firma“ habe (also der pw-Internet), der solle sich an ihn wenden, „ich berate Sie gerne kostenlos…“.

Hier sieht man nun die Mietskaserne, in der jener Ratgeber in Urheberrechtssachen residiert: Lustkandlgasse 3 – 5 (3 bis 5) in Wien. Wenn Sie ihn dort antreffen, müssen Sie schon Hellseher sein. Denn Herr Bernd Peter ist auf der Klingelanlage nicht mit einem Namensschild anzutreffen. Im herunter gekommenen Treppenhaus gibt es zwar eine Briefkastenanlage – aber auch hier ist kein „Kastel“ für den Herrn Bernd Peter erkennbar (Stand 11/11).

Mietskaserne Klingelanlage

Googelt man nach „Magister Bernd Peter“ oder „Bernd Peter Wien“, erfährt man etwas über einen „Bernd Peter Magister“, der Sohn einer tschechischen Prostituierten gewesen und im Wien nach dem 1. Weltkrieg sein Unwesen getrieben haben soll. Und dann sieht man auch in der Internet-Kontaktbörse „Chinese Kisses“ einen Herrn Bernd Peter, der sich dort mit sechs Fotos dargestellt hat und sich offenbar auf einer chinesischen Brautschau befindet. Ob das unser Peterle aus der Lustkandlgasse ist? Wenn ja, steht sein soziales Wohnumfeld im krassen Gegensatz zu dem feinen Anzug, den er auf den Fotos trägt. Wenn wir ausnahmsweise solche Mutmaßungen anstellen, so ist dies nicht unser Stil, aber tun wir es in diesem Fall, um die Arbeitsweise dieses Magisters zu kennzeichnen. In den Beiträgen, die er über unsere Firma schreibt, tischt er Lügen und Halbwahrheiten auf und vermengt das alles mit Verdächtigungen, die er aber gleich wieder zurücknimmt in der Erkenntnis: a) Wenn man nur oft genug mit Dreck schmeißt, bleibt irgendwas hängen und b) nur ja nicht zu direkt werden, sonst wird man wegen Verleumdung und übler Nachrede verklagt.

Was mag der Anlass für dieses „Peterle“ gewesen sein, sich seitenlang mit unserer Firma zu beschäftigen? Dass wir ihn „Peterle“ nennen, darf uns Peterle nicht verübeln, schließlich bezeichnet er uns jovial-herablassend als „die Jungs“. Dabei sind unsere Führungskräfte Frauen, alle über fünfzig.

Wir hatten Peterle wegen einer Urheberrechtsverletzung in Wien verklagt. Das Verfahren wurde ruhend gestellt (und kann jederzeit wieder aufgenommen werden), ist also nicht – wie es Peterle insinuiert – zu unseren Ungunsten ausgegangen. Peterle hat die aus unserem Portal baumarkt.de gestohlenen Inhalte erstens gelöscht und zweitens hat er seine Anwaltskosten selber tragen müssen. Das dürfte ein Betrag weit über 1.000 € gewesen sein. Das hat den Peterle natürlich gewurmt und möglicherweise finanziell arg getroffen.

Das Verfahren selbst wurde von unserem damaligen Grazer Rechtsanwalt und in Vertretung von einem Wiener Anwalt betrieben nach den Standards, die das österreichische Recht mit sich bringt und bei dem Streitwerte in Urheberrechtssachen immer hoch angesetzt werden, auch wenn es letztlich nur um kleinere Beträge für den Schadenersatz geht. Zu einem Urteil ist es bis jetzt einfach deshalb nicht gekommen, weil unsere Geschäftsleitung wegen dieses Verfahrens nicht eigens nach Wien anreisen wollte. Das kann sich ändern, nachdem die pw-Internet im Dez. 2011 ein bekanntes Portal aus Österreich gekauft hat.

Peterle ist offenbar beruflich nicht ausgelastet. Acht (!) Kapitel hat er über einen Standard-Rechtsstreit in seinem (ebenfalls dürftig gestalteten) Versicherungs-Portal verfasst. Und in diesen Kapiteln lügt er kräftig. Er schreibt von Studenten, die unsere Texte verfasst hätten. Lüge: Nie war bei uns ein Student beschäftigt. Unsere Redaktion besteht aus vier angestellten Redakteuren. Er behauptet, dass wir noch nie einen Prozess in Österreich gewonnen hätten. Lüge – siehe z.B. Urteil 2 R 95/11x vor dem Oberlandesgericht Wien (im Übrigen klagen wir nach EU-Recht inzwischen in der BRD gegen Plagiatoren aus der EU, also auch aus Österreich). Angeblich sollen unsere Bilder „in diversen Unterlagen eines brandenburgischen Ministeriums“ zu finden gewesen sein, was ihm – dem Herrn Peterle – von „dort“ per eMail bestätigt worden sei. LÜGE: Ein eMail eines brandenburgischen Ministeriums gibt es nicht und ein „Vorlesungsscript“, aus dem wir Bilder übernommen haben sollen, hat Peterle nicht beibringen können. Doch wenn er schreibt, dass sich Bilder von uns im „Bauwiki der TH Granz“ befinden, so hat er ausnahmsweise recht. Die TU Granz hat diese bei uns plagiiert, nicht wir bei der TU Graz – ganz einfach nachzuweisen durch die US-Archivsite webarchive.org.

Peterle hat sich im November 2011 erneut mit unserer Firma befasst und dabei einen Humbug zusammen geschrieben, auf den sich Rechteverletzer an unseren Inhalten im eigenen Interesse nicht beziehen sollten. Es wimmelt vor Unterstellungen und dem Internet-Halbwissen eines „Consultant“ aus der Lustkandlgasse, dessen Portale gestaltungs- und inhaltsmässig auf dem Niveau von Realschülern liegen. Peterles Portale haben im Internet eine Bedeutung nahe Null. Seine Kommentare über das Urheberrecht gleichfalls.

Fazit: Die pw-Internet betreibt 30 Portale, alle im seriösen Bereich. Viele davon sind Marktführer im jeweiligen Segment, einzelne werden von über 800.000 Usern im Monat aufgesucht. Alle diese Portale finanzieren sich – wie eine Illustrierte – aus Werbeeinnahmen. Rund 800 Firmen sind Werbekunden der pw-Internet, darunter auch europaweit erfolgreiche Unternehmen aus Österreich. Der Erwerbszweck der pw-Internet ist nicht die Einforderung von Schadenersatz für Plagiate. Wohl aber verfolgen wir Plagiatoren wie den Peterle, weil wir nicht an die 200.000 € im Jahr für unsere eigene Redaktion ausgeben, damit Personen, die zu dumm oder zu faul sind, eigene Texte zu verfassen, unsere Arbeitsleistung plündern.

Die Karawane zieht weiter, auch wenn die Hunde bellen.

PS: Der große Lacher: Ist Peterle ein Dummerle?

Am 3. Januar 2012 lesen wir im Versicherungsportal des Peterle noch einen Nachtrag, unsere Firma betreffend. Und da haben wir hier alle lachen müssen, denn Peterle ist von literarischer Bildung nur schwach beträufelt worden, Magisterexamen hin oder her. Im Block seines Portals hat er die Zuschrift eines „Frank Hartung“ gelesen, die recht objektiv und sachkundig ausgefallen ist. Das hat den Peterle mächtig gewurmt und er hat nach >hartung „pw-internet Solutions“< gegoogelt. Gefunden hat Google ein Zitat von Hugo Hartung und Peterle hat daraus die intelligente Folgerung gezogen:

Fakt ist, dass ein gewisser Hugo Hartung offensichtlich sehr eng mit pw-Internet Solutions zusammen arbeitet (Zitat des Peterle)

Hugo Hartung war Bestseller-Autor, seine Romane wurden verfilmt, so z.B. „Ich denke oft an Piroschka“ oder „Wir Wunderkinder“. Hugo Hartung ist 1972 (!) verstorben, er arbeitet also aus dem Grab heraus „sehr eng mit pw-Internet Solutions“ zusammen. Hugo Hartung wurde in unserem Portal www.traumbad.de in der Rubrik „Das Bad in der Literatur“ zitiert.

Frank Hartung hingegen ist mit uns in keiner Weise verbunden – im Gegenteil. Er wohnt in den neuen Bundesländern und hat gegen uns einen Prozess rechtskräftig verloren. Immerhin besitzt Frank Hartung soviel Anstand, das Halbwissen des Peterle zu korrigieren.

Peterle, Peterle, Du musst mehr lesen statt in Deinem genialen Versicherungsportal zu kommentieren. Wenn Du dann literarisch einigermaßen aufgeholt hast, wird sicher keiner auf die Idee kommen, Dich für ein Dummerle zu halten.